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Bund soll einheimische Lebensmittelproduktion stärken

Die Verbände der Schweizer Land- und Ernährungswirtschft fordern den Bund auf, die Lebensmittelproduktion in der aktuellen Situatio zu unterstützen.

Der Bund müsse jetzt Massnahmen zur Stärkung der inländischen Lebensmittelproduktion  ergreifen. Das fordern der Schweizer Bauernverband, die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor SALS und die Föderation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien Fial in einer gemeinsamen Mitteilung.

Der Branche müssen alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Mitten in der Corona-Krise stehe der Frühling vor der Tür, es geht jetzt darum, die richtigen Entscheidungen für die Aussaat von Frühjahrskulturen zu treffen und die Kulturen für eine gute Ernte im Jahr 2020 zu schützen und zu pflegen. Je nach der weiteren Entwicklung der Situation seien auf den Stufen Produktion und Verarbeitung allenfalls regulatorische Erleichterungen zu schaffen, um die Produktion nicht unnötig einzuschränken, heisst es weiter.
Die Organisationen der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft stellten ihre Ressourcen und ihr Fachwissen den Bundes- und Kantonsbehörden zur Verfügung. Gemeinsam werden man Lösungen finden und diese Krise bewältigen.

Grundsätzliche sei die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft gut aufgestellt. Hamsterkäufe, die über den vom Bundesrat empfohlenen Notvorrat hinausgehen seien nicht begründet und würden die in diesen Branchen arbeitenden Menschen nur unnötig belasten.