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Valora verschiebt Generalversammlung wegen Corona-Virus

Der Verwaltungsrat der Valora Holding AG verschiebt die für den 24. März 2020 angesetzte ordentliche Generalversammlung - und spürt den Rückgang der Kundschaft in seinen Retailformaten.

von pd/mos

Brezelkönig, K-Kioske, Avec-Shops: Weniger Leute an den Bahnhöfen wegen Corona bedeuten weniger Kunden für die Retailformate von Valora. (Bild Valora/zvg)

Eine Aktionärsversammlung unter gewohnten Bedingungen sei wegen der aktuellen Lage nicht möglich. Deshalb habe sich der Verwaltungsrat entschieden, die auf den 24. März 2020 angesetzte Generalversammlung zu verschieben. Ein neuer Termin werde zu gegebenem Zeitpunkt kommuniziert, teilte der Detailhandelskonzern am Mittwoch mit. «Der Verwaltungsrat hat die feste Absicht, eine Generalversammlung abzuhalten, an der Aktionärinnen und Aktionäre persönlich teilnehmen können, sobald es die Situation erlaubt», heisst es in der Mitteilung weiter.

Valora spürt sinkende Kundenfrequenz

Die Corona-Krise schlägt sich auch auf den Geschäftsgang von Valora nieder. Zwar darf die Valora-Gruppe einen Grossteil ihrer Kiosk-, Convenience- und Food-Service-Verkaufsstellen in der Schweiz, in Deutschland und Luxemburg weiter betreiben, wie das Unternehmen mitteilt. Auch die Auslastung der Laugenbackwaren-Produktion sei stabil. Die Kundenfrequenz sei aber rückläufig. Valora betreibt ihre Verkaufsstellen vor allem an Bahnhöfen, die in normalen Zeiten Hochfrequenzstandorte sind.

«Da der weitere Fortgang der Coronakrise und deren Auswirkung auf die gesamtwirtschaftliche Lage nicht eingeschätzt werden können, ist eine endgültige Beurteilung der Geschäftsaussichten der Valora Gruppe allerdings nicht möglich», heisst es in der Mitteilung.