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Reispreise in Asien steigen

Wegen der Corona-Krise werden in vielen asiatischen Ländern Reisvorräte gehortet, die Preis steigen stark an.

von wy/pd

In den asiatischen Ländern gibt es erste Engpässe und Preissteigerungen beim Reis. In Thailand sind die Reispreise – auch wegen einer anhaltenden Dürre – auf ein Niveau gestiegen, das sei sechs Jahren nicht erreicht wurde, wie agrarheute berichtet. Die Referenzpreis für Exportreis wurden am 19. März von 470 bis 495 auf 480 bis 505 US-Dollar pro Tonne angehoben. Auch in Vietnam stiegen die Preise stark an. Aufgrund der Corona hielten in beiden Ländern Bauern und Händler Reis zurück, Konsumenten tätigten Hamsterkäufe. Inzwischen gibt es auch Engpässe in den Philippinen, und am US-Terminmarkt stieg der Preis auf ein Sechs-Jahres-Hoch. Auch bei Weizen beginnen die Preise anzuziehen. Experten rechnen damit, dass China seine Reisexporte nicht ausdehnen, weil der Reis für die eigene Bevölkerung benötigt wird. Dazu kommt, dass mit den grossräumigen Sperrungen wegen der Corona-Pandemie die Versorgung der Bauern mit Saatgut, Dünger und Arbeitskräften beeinträchtigt ist.