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IG Zukunft Pflanzenschutz und Economiesuisse spannen zusammen

Die IG Zukunft Pflanzenschutz und Economiesuisse engagieren sich künftig gemeinsam gegen die kommenden Pflanzenschutzinitiativen.

Die Initiativen hätten über die Landwirtschaft hinaus grosse, negative Auswirkungen, heisst es in der Mitteilung. (Symbolbild lid/ji)

Die Initiativen führten zu steigenden Preisen in den Läden, gefährdeten die regionale, landwirtschaftliche Produktion und schadeten weiten Wirtschaftskreisen in der Schweiz, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem würden sie inländische Lebensmittel stark verteuern und Food-Waste und Einkaufstourismus fördern.Sie träfen ausserdem den Dienstleistungssektor und schwächten den Innovations- und Forschungsstandort Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter. Die IG Zukunft Pflanzenschutz und Economiesuisse führen künftig eine gemeinsame Kampagne. Laut Mitteilung vereinen sie Vertreter aus über 100 Branchen, darunter die Gemüse- und Obstproduzenten und -verarbeiter, die Gartenbauer und Zierpflanzenproduzenten, Konsumentenorganisationen sowie den Handel und die Gastronomie beziehungsweise die Hotellerie.

Bereits «griffige Massnahmen» der Politik
Die gesamte Wirtschaft nehme die Anliegen der Initiativen ernst, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Politik habe auch bereits mit Massnahmen reagiert, etwa mit dem Aktionsplan Pflanzenschutzmittel oder mit der Festlegung verbindlicher Reduktionsziele durch den Erlassentwurf der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats zur Umsetzung der parlamentarischen Initiative 19.475 «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren». Die Umsetzung werde die produktive Landwirtschaft und die betroffenen Branchen über Jahre hinweg enorm fordern, aber weniger Kollateralschäden für die Konsumentinnen und Konsumenten und die Gesamtwirtschaft verursachen als die Initiativen, heisst es in der Mitteilung weiter.

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