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Lindt korrigiert die Jahresziele

Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli passt seine Ziele für das laufende Jahr wegen des Coronavirus nach untern an. Die langfristigen Ziele bleiben unverändert, ebenso die Dividende für 2019.

von wy/sda

Nach einem starken Start ins Jahr schlägt beim Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngil seit Anfang März die Corona-Krise auf das Geschäft durch. Betroffen seien vor allem das Reisegeschäft, die eigenen Läden, das Gastronomiegeschäft, aber auch  Lebensmitteldetailhandel sowie das Gastrogeschäft, teilt Lindt mit.

Dagegen gewinnen laut Lindt der Onlinehandel sowie Heimliefer- und Abholmöglichkeiten an Bedeutung. Weil das Ausmass und die Dauer der Situation ungewiss sei, sei der finanzielle Ausblick sowie derjenige für das Gruppenwachstum nicht mehr länger gültig. Lindt wollte im 2020 um 5 bis 7 Prozent wachsen und die Marge um 20 bis 40 Basispunkte steigern. Das sei nicht mehr möglich, in den kommenden Jahren wolle man aber wieder zu diesen Vorgaben zurückkehren, heisst es weiter.

Unverändert belassen will Lindt die Dividende für 2019. Dank einem starken Geschäftsjahr 2019, einer soliden Bilanz mit einer hohen Eigenkapitalquote und hoher Liquidität will Lindt der Generalversammlung vom 24. April weiterhin eine Ausschüttung inklusive Jubiläumsdividende von 1’750 Franken pro Namenaktie und 174 Franken pro Partizipationsschein vorschlagen.