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Detailhandelsumsatz im März wegen Corona-Krise deutlich gesunken

Die Food-Umsätze im März wuchsen mit 8,4 Prozent, während die Non-Food-Umsätze um 15 Prozent sanken.

Die Umsätze des Schweizer Detailhandels sind im März 2020 um 6,2 Prozent gefallen. Dabei sind Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigt. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 6,0% zurückgegangen, wie das Bundesamtes für Statistik (BFS) mitteilt.

Die realen, ebenfalls um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze mit Berücksichtigung der Teuerung sind im März 2020 im Vorjahresvergleich um 5,6% gefallen. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 6,2% zurückgegangen.

Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen und realen Umsätze von jeweils 8,4%, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 15,8% registrierte (real –15,0%). Dabei spürten die Branchen «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (–28,1%; real –28,6%) und «Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren» (–20,0%; real –20,7%) die Krise am meisten. Am erfolgreichsten wirtschaftete hingegen die Branche «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (+16,1%; real +24,9%).