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AP22+: Milchproduzenten fordern Korrekturen

Den Selbstversorgungsgrad senken? Die Schweizer Milchproduzenten finden das keine gute Idee und fordern deshalb klare Korrekturen bei der Agrarpolitik 22+.

von pd/mos

(Symbolbild Pixabay)

Das Planungsziel der AP22+ auf eine bewusste Reduktion des Selbstversorgungsgrades auf 52% auszurichten, sei falsch, schreiben die Schweizer Milchproduzenten (SMP) in einer Mitteilung vom Montag. Die Vorlage sei widersprüchlich, trage nicht zur administrativen Vereinfachung bei und sei stark durch den Extensivierungsgedanken geprägt.

Weiter kritisieren die Milchproduzenten, dass die standortgerechte Rindviehhaltung in der Schweiz, die «zu über 90% einheimisches Futter einsetzt», weiter abgestraft werden soll.

Positiv für die Milchproduktion und die Milchwirtschaft in der AP22+ sei der Wille zur verbesserten Verankerung der Milchzulagen und der grundsätzliche Ausbau der Produktionssystembeiträge, so der SMP. Die Auszahlung der Zulagen soll weiter gemäss dem heutigen System erfolgen, fordern die Milchproduzenten. Man wolle sich auf keine riskanten Experimente (Preisdruck) einlassen.