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SIG Combibloc holt sich frisches Geld

Der Getränketechnologiekonzern SIG Combibloc holt sich neue Mittel am Kapitalmarkt und bei Banken. Dies ist die erste Anleiheemission seit dem Börsengang 2018.

von pd

Durch die Ausgabe von fast zwei Milliarden Euro sollen bestehende Kreditlinien refinanziert werden, schreibt cash.ch. Die Tochtergesellschaft SIG Combibloc Purchase, habe 450 Millionen Euro “Senior Unsecured Notes” mit Fälligkeit 2023 mit einem Coupon von 1,875 Prozent und weitere 550 Millionen Euro für fünf Jahre mit einem Coupon von 2,125 Prozent abgeschlossen, wie cash gemäss einer SIG-Medienmitteilung schreibt.

Einige Tochtergesellschaften von SIG hätten zudem neue, an Nachhaltigkeitsziele gebundene Kreditfazilitäten abgeschlossen. Diese bestünden aus einem befristeten Kredit von über 550 Millionen Euro und einem revolvierenden Kredit von 300 Millionen. Die wurden bereits im März 2020 bei verschiedenen Geschäfts- und Investmentbanken vorplatziert.

Der Nettoerlös aus den Notes und den Kreditlinien werde zur vollständigen Refinanzierung der bestehenden befristeten Kreditfazilitäten A und B in Höhe von 1,25 Milliarden bzw. 350 Millionen Euro sowie der revolvierenden Kreditfazilität von 300 Millionen Euro verwendet, erklärte SIG weiter. Das Angebot und die Emission der Anleihen werde voraussichtlich am oder um den 18. Juni 2020 abgeschlossen sein.

SIG hat unter anderem ein Unternehmens- und Anleihe-Rating von BBB- von S&P und Ba2 von Moody’s sowie ein AA ESG-Rating von MSCI.