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STS kämpft gegen Stagnation von Poulet-Labelfleisch

Bei Geflügelfleisch und Eiern seien Label- und Bioprodukte im Detailhandel preislich benachteiligt, schreibt der Schweizer Tierschutz (STS). Deshalb startet er jetzt die «Absatzoffensive Labelfleisch und Eier».

von lid

(Bild: zVg)

Die Nachfrage nach Produkten aus tierfreundlicher Haltung stagniert, ist in manchen Bereichen sogar rückläufig, so zum Beispiel bei Label-Geflügelfleisch mit einem Marktanteil von aktuell weniger als acht Prozent, schreibt der STS in einer Mitteilung. Mit der neuen «Marktanalyse Eier und Geflügelfleisch» wolle der STS den Ursachen jetzt nachgehen und die stagnierende Nachfrage nach Produkten aus tierfreundlicher Haltung wiederbeleben.

Eine repräsentative Demoscope-Umfrage von Ende März 2020 habe gezeigt, dass knapp 75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer möchten, dass Grossverteiler und Discounter mit verbindlichen Massnahmen aufzeigen, wie sie den Absatz von tierfreundlich erzeugtem Label- und Biofleisch ankurbeln wollen. 85 Prozent der Befragten hätten zudem eine faire Abgeltung der Produzenten verlangt.