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Coop organisiert Berufsbildung im Detailhandel neu

Neu wird die Berufsbildung in den Coop-Supermärkten in ein einjähriges Basis-Lehrjahr und eine ein- oder zweijährige Vertiefungsphase aufgeteilt. Ausserdem kommen vestärkt digitale Lernmedien zum Einsatz.

von pd/mos

1000 junge Leute haben im August ihre Lehre bei Coop angefangen. (Bild Coop/zvg)

Rund 1000 Lernende haben diesen August ihre Berufsbildung bei Coop begonnen. Neu ist dabei die Berufsbildung für Lernende im Detailhandel, wie Coop am Montag mitteilte. Jeweils acht bis 12 Lernende im Detailhandel beginnen ihre Berufsbildung gemeinsam in einer der 91 regionalen Basis-Verkaufsstellen. Dort lernen sie während des gesamten ersten Lehrjahrs mit Hilfe eines Ausbildungsteams das Unternehmen und die Arbeitsprozesse kennen. Für das zweite und dritte Lehrjahr wechseln die Lernenden in eine benachbarte Ausbildungsfiliale, wo sie ihr erlangtes Wissen vertiefen und gemäss ihren Stärken gefördert werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst

Das selbstgesteuerte und selbstorganisierte Lernen steht laut Mitteilung bei dem neuen Ausbildungsprogramm im Zentrum. Die Lernenden würden vermehrt digitale Lernmedien sowie Online-Plattformen nutzen, um ihre Praxisaufträge zu bearbeiten und zu reflektieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

Als zweitgrösste Lehrstellenanbieterin der Schweiz beschäftigt die Coop-Gruppe insgesamt rund 3500 Lernende im In- und Ausland. Jedes Jahr nehmen über 1 000 Jugendliche ihre Berufsbildung in 32 verschiedenen Lehrberufen in Angriff. Diese reichen vom Verkauf über die Logistik, Verwaltung, Systemgastronomie, Produktion bis zum Transportwesen.