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NL: Forschung gibt Hoffnung für Bananen

«Accelerated Breeding of Better Bananas (ABBB)» heisst das Forschungsprogramm, das sich auf die Zucht von krankheitsresistenten Bananen fokussiert.

Die Universität Wageningen und das Unternehmen Keygene verstärken das Programm. Die niederländische Forschungsuniversität Wageningen (WUR) und das Unternehmen Keygene, das sich Innovationen für Kulturpflanzen widmet, haben sich im Kampf gegen die aggressive Bananenkrankheit Fusarium-Welke dem Forschungsprogramm ABBB angeschlossen. Damit teilten sie einzigartige Technologien, Wissen, Expertise und Forschungseinrichtungen, heisst es in einer Mitteilung der Universität. Finanziert werde ABBB von der Bill & Melinda Gates Foundation. Das Programm ABBB, auf deutsch die "beschleunigte Zucht von besseren Bananen", habe zum Ziel, die Produktion und Produktivität von ostafrikanischen Bananen im Hochland zu verbessern, neue Sorten zu entwickeln und das regionale Erntemanagement und die Krankheitskontrolle zu verbessern. Für die afrikanischen Gemeinden sei der Beitritt der neuen Teilnehmer zum Programm sehr wichtig, da Bananen ein Grundnahrungsmittel in lokalen afrikanischen Gemeinden seien. Zunächst werden molekulare Marker entwickelt, die eine gezieltere Zucht von Bananensorten mit TR4-Resistenzen, also Resistenzen gegen die Fusarium-Welke, erlauben. Anhand dieser Marker in DNA-Tests können resistente Setzlinge erkannt und zur weiteren Zucht aussortiert werden. Später werden die Gene identifiziert, welche für die nötigen Resistenzen einer Sorte codieren.

Weshalb braucht es neue Sorten? Die Sorte Cavendish ist weltweit die bedeutendste Bananensorte und gilt als die Exportbanane schlechthin. Das Problem, das schon vor Jahrzehnten ein Alarmsignal gab: Alle Cavendish-Bananenstauden sind Klone, das heisst genetisch identisch. Die gobale Bananenproduktion ist de facto eine einzige Monokultur. Und diese wird von einem aggressiven Pilz namens Tropical Race 4 (TR4) bedroht, welcher die Existenz dieser Monokultur und so der beliebten Frucht gefährdet.

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