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Coop verzichtet auf Plastik-Einwegbesteck

Der Detailhändler gibt für sein Take-Away Salate, -Müesli und Bowlen kein Plastik-Einwegbesteck mehr ab. Das soll 200 Tonnen Plastikabfall verhindern.

von pd/hps

Plastiklöffel und Besteck aus nachwachsenden Rohstoffen. (Bild: zVg)

Mit der «Tat Nr. 390» verzichtet Coop in allen Supermärkten, Coop Pronto Shops sowie Coop Restaurants und bei Take-Away-Salaten, -Müesli und -Bowlen auf das kostenlose Plastik-Einwegbesteck. So könnten pro Jahr 196 Tonnen Plastik eingespart werden, schreibt der Grossverteiler in einer Medienmitteilung. Mit der Optimierung der Verpackung hätten die Take-Away-Produkte neu auch mehr Inhalt bei gleichbleibendem Preis.

Anstelle des kostenlosen Einwegbestecks aus Plastik bietet Coop nachhaltige Mehrweglösungen auf Holzbasis an. Diese seien zu hundert Prozent aus Holz, abwaschbar und für den mehrmaligen Gebrauch geeignet, schreibt der Händler weiter. Demnächst wolle Coop auch in den Restaurants Messer, Gabel und Löffel auf Holzbasis abgegeben.

Der Detailhänder hat schon im 2012 seine Verpackungs-Roadmap präsentiert, worin er sich verpflichtete, Schritt für Schritt auf nachhaltige Verpackungsalternativen umzustellen. So hätten bereits über 24 000 Tonnen Verpackungsmaterial reduziert oder optimiert werden können. In erster Linie sollen Verpackungen optimiert und bis 2026 rund 20 Prozent Plastik bei Verpackungen und Einwegartikeln eingespart werden.

Der Coop-Nachhaltigkeitsansatz fasst gemäss Mitteilung unter dem Motto «Taten statt Worte» das Nachhaltigkeits-Engagement zusammen. Mit insgesamt 390 Taten bezeuge das Unternehmen den Tatendrang für Mensch, Tier und Natur.