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Schmid will nicht mehr VR-Präsident bei Aryzta werden

Im Zuge von Übernahmegerüchten zieht Andreas G. Schmid seine Kandidatur beim Backwarenkonzern Aryzta zurück.

von pd

Andreas G. Schmid zieht sich als Kandidat für das Verwaltungsratspräsidium beim Backwarenkonzern Aryzta zurück. Das meldet Aryzta in einer Mitteilung. Schmid hätte eigentlich an der für MIttwoch, 16. September angesetzten ausserordentlichen Generalversammlung gegen den Ex-Hiestand Chef Urs Jordi antreten sollen, der von der Investorengruppe um den aktivistischen Fonds Veraison und der Beteiligungsgesellschaft Cobas portiert wird.

Schmid begründet den Schritt damit, dass er unter der Voraussetzung angetreten sei, dass Aryzta eine unabhängige Firma oder ein Unternehmen mit starken industriellen Interessen sei. Nach den jüngsten Entwicklungen sei dies Option nicht mehr gegeben.

Aryzta hat bestätigt, dass mit der Investmentfirma des US-Milliardärs Paul Singer Übernahmeverhandlungen geführt werden. Es sei aber noch ungewiss, ob es zu einem Angebot komme. Singer ist bekannt als aggressiver Investor und hat unter anderem den Kurznachrichtendienst Twitter und den Pharmakonzern Bayer ins Visier genommen.