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Zweifel beliefert Aldi und Lidl nicht

Zweifel-Chips boykottieren laut einer Meldung des «SonntagsBlick» die ausländischen Detailhändler Aldi und Lidl, die sich seit längerer Zeit bemühen, die Traditionsmarke in ihre Sortimente zu bekommen.

von sda/hps

(Bild: zVg)

Die ausländischen Detailhändler Aldi und Lidl würden sich seit längerer Zeit bemühen, die Traditionsmarke in ihre Sortimente zu bekommen wie der Sonntags Blick schreibt. Sie erhofften sich davon nicht nur einen Mehrumsatz, sondern auch mehr Swissness.

«Ja, es stimmt. Wir bemühen uns schon seit Jahren darum, unseren Kunden ZweifelChips anbieten zu können. Bis jetzt hat es aber leider nicht geklappt», hiess es von Aldi gegenüber der Zeitung. «Wir können bestätigen, dass wir grundsätzlich an den ZweifelChips interessiert sind, und denken, dass diese unser bestehendes Angebot gut ergänzen würden», erklärte Lidl zum «SonntagsBlick».

«Als eine der beliebtesten Schweizer Marken ist es uns ein grosses Anliegen, unsere Produkte überall dort verfügbar zu haben, wo unsere Konsumentinnen und Konsumenten sind, sei es im Detailhandel, an der Tankstelle, am Kiosk oder in der Gastronomie», hiess es von Zweifel zu der Angelegenheit. Den Inhalt von Verhandlungen trage man aber nicht in die Öffentlichkeit, erklärte die Firma weiter.

Der Chipshersteller aus Spreitenbach hat im letzten Jahr einen Rekordumsatz von 241 Millionen Franken erwirtschaftet, was eine Steigerung von fast 6 Prozent bedeutet. Diesen Sommer hat Christoph Zweifel, Sohn von Hansheinrich Zweifel, die Führung des Chipsherstellers übernommen. Damit wird die Firma wieder von einem Mitglied der Familie geleitet.