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Ein gutes Jahr für die Büschelibirne

Bei der heurigen Büschelibirnen-Ernte stimmen Menge und Qualität. Die Freiburger Birne ist die einzige Frucht in der Schweiz mit der geschützten Ursprungssbezeichnung AOP.

von pd/mos

Gekocht werden die harten Büschelibirnen AOP zu süssen Kerlen. (Bild zvg)

Rund 50 Tonnen Büschelibirnen AOP werden jedes Jahr im Kanton Freiburg produziert. Auch dieses Jahr sei die Ernte mengenmässig vielversprechend, und auch die Qualität überzeuge, schreiben der Freiburger Obstverband und die Vereinigung Terroir Fribourg in einer Mitteilung. Wie jedes Jahr hat auch heuer eine Gruppe von fünf Fachleuten (Produzenten, Händler, Köche) die Ernte der 24 zertifzierten Produzenten degustiert.

Sämtliche Voraussetzungen, die eine gute Büschelibirne AOP ausmachen, seien gegeben, heisst es in der Mitteilung: eine schöne runde Form, eine leichte Einbuchtung beim Stielansatz, ein süsser Geschmack mit einem bitteren Unterton, dazu die gewünschten Farben, die von Grün bis Gelb reichen, manchmal finde man sogar ein paar purpurrote «Flammen» auf den Wangen.

Die für das Freiburger Terroir typische Birne, die auf Französisch «poire à botzi» heisst, erhielt 2007 die geschützte Ursprungsbezeichnung AOP – als bisher einzige Frucht in der Schweiz.

Beilage zum Kilbi-Menü

Ein Teil der Büschelibirnen wird in Form von frischen Früchten verkauft. Weichgekocht werden sie hauptsächlich als Beilage für das traditionelle Kilbi-Menü serviert. Der grösste Teil der Ernte wird  verarbeitet: gekocht und mit süssem Saft in einem Glas konserviert halten sich die Büschelibirnen AOP mehrere Jahre, ohne dabei an Qualität einzubüssen, wie es in der Mitteilung heisst. Ein paar Produzenten stellen auch Sirup, Chutney, Schnaps oder Konfitüren her,