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Zuckerrüben: Freiburger Kantonsregierung für Notfallzulassung von Beizmitteln

Die Freiburger Kantonsregierung will sich beim Bund starkmachen für eine befristete Bewilligung des verbotenen Neonikotinoids Imidacloprid für die Behandlung von Zuckerrübensamen.

Der Freiburger Staatsrat hat eine entsprechende Motion der Grossräte Fritz Glauser (FDP) und Pierre-André Grandgirard (CVP) für dringlich erklärt und zur Annahme empfohlen, wie die «Freiburger Nachrichten» schreiben. Die Motion fordert die Kantonsregierung auf, mittels Standesinitiative beim Bund eine Notfallzulassung für das Beizmittel «Gaucho» im Kampf gegen die viröse Vergilbung bei den Zuckerrüben zu verlangen. Das Freiburger Kantonsparlament wird am 14. Oktober über die Motion entscheiden. Erfreut über die Stellungnahme der Kantonsregierung zeigen sich der Freiburgische Bauernverband und der Verband der Freiburger Zuckerrübenpflanzer, wie sie am Freitag in einer Mitteilung schrieben. Ohne temporäre Zulassung des Beizmittels stünde die Zukunft der Zuckerrübenproduktion namentlich in der Westschweiz auf dem Spiel. 80 Prozent der Zuckerrübenfelder in der Westschweiz und dem Kanton Bern sind von der Erkrankung viröse Vergilbung befallen, die grosse Ernteausfälle verursacht. Das Beizmittel wurde Mitte 2019 in der EU und der Schweiz verboten, weil es schädlich für bestäubende Insekten ist. Im gleichen Jahr wurde es in vielen Ländern befristet wieder zugelassen.

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