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Konsumgüterkonzern Unilever wächst aus eigener Kraft deutlich

Der Konsumgüterkonzern Unilever ist im dritten Quartal aus eigener Kraft wieder deutlich gewachsen. Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe stiegen die Umsätze um 4,4 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro.

von awp/sda

(Bild Unilever/zvg)

Nach neun Monaten kommt der Konzern damit auf ein organisches Plus von 1,4 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in Rotterdam mitteilte. Bei Konsumgüterherstellern steht die organische Entwicklung im Mittelpunkt, weil diese im Konkurrenzvergleich aussagekräftiger ist.

Rechnet man die Sonder- und Währungseffekte dagegen hinein, verzeichnete Unilever in den Monaten von Juli bis September ein Umsatzminus von 2,4 Prozent. Verantwortlich dafür waren in erster Linie negative Währungseffekte, die die Entwicklung mit 7,7 Prozent belasteten. Zum Gewinn machte der Konzern keine Angaben.

Dabei beobachtete der Hersteller von Marken wie Knorr, Dove oder Magnum im Zuge der Coronakrise weiterhin ein geändertes Einkaufsverhalten der Kunden. So konnten die Verkäufe von Wasch- und Reinigungsmitteln zulegen, insbesondere gefragt waren Produkte zur Handhygiene. Auch die Nachfrage nach Lebensmitteln, die zu Hause konsumiert werden können, legte zu.