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Aryzta bricht Deal mit Elliott ab

Die Verkaufsverhandlungen zwischen Aryzta und dem US-Hedgefonds Elliott enden erfolglos. Beim Tiefkühlbäcker ist nun die Finanzfrage immer noch nicht geklärt.

von pd/hps

Aryzta wagt den Alleingang. Die Übernahmegespräche mit der Investmentfirma Elliot wurden beendet und zu einem Verkauf des gesamten Unternehmens werde es vorerst nicht kommen, schreibt Aryzta in einer Mitteilung von letztem Samstag, 24. Oktober. Der Tiefkühlbäcker habe die Verhandlungen mit der Investmentfirma Elliott des US-Milliardärs Paul Singer ergebnislos beendet. Der Entscheid des Verwaltungsrates fiel mehr als vierzig Tage, nachdem die Gespräche offiziell begonnen hatten und in denen die Aktionäre auf ein konkretes Angebot warteten. Erst im September wollte Elliott Advisors dem Arzyta-Verwaltungsrat ein Angebot für den Kauf des gesamten Arzyta-Aktienkapitals unterbreiten.

Elliott habe bei der Finanzierung Schwierigkeiten, wie Beobachter vermuten und das angeblich im Raum stehende Angebot von 80 Rappen je Aktie, sei den Aktionären zu wenig, wie cash.ch schreibt. Nun will der Verwaltungsrat von Arzyta eine «optimale Option» finden, für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens.

Der Verwaltungsrat unter seinem neuen Präsidenten Urs Jordi arbeitet nun daran, strategische Möglichkeiten für das Unternehmen zu entwickeln. Wie «Finanzen» berichtet, sollen diese auch für die Aktionäre optimiert werden. Den Aktionären werden die Pläne an der Generalversammlung, welche auf den 11. November angesetzt ist, vorgestellt, wie Aryzta am Montagmorgen, 26.10.20 mitteilte.