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Richemont lanciert Online-Tool für Berufslehren

Mit einem Online-Tool für Berufslehren nimmt die Richemont Fachschule in Luzern eine Pionierrolle ein. Online-Kurse werden zunächst in Partnerschulen im Ausland und ab 2022 in der Schweiz angeboten.

von pd/panissimo*

  Fries glaubt, dass sich mit diesem Modell auf allen Bildunsstufen neue Möglichkeiten eröffnen. Die Fachschule Richemont habe schon vor dem Shutdown im Frühjahr eine Abwanderung von potenziellen Teilnehmern an physischen Kursen zur digitalen Informationsvermittlung hinnehmen müssen, auch der Verkauf von Lehrmitteln sei stark rückläufig. Dank dem Einsatz von digitalen Lernmodulen könne der Präsenzunterricht optimal unterstützt und die Lernkurve deutlich erhöht werden. *Dieser Text erschien in der Ausgabe von panissimo">
Ab 2021 wird die Fachschule Richemont in Luzern erste Online-Lehrgänge für Partnerschulen für Bäckerei, Konditorei und Confiserie in China und Brasilien bieten. Ab 2022 sollen  auch in der Schweiz erste Kurse online angeboten werden. Dies wird durch eine Partnerschaft von Richemont mit der Firma Global Swiss Learning AG möglich, wie Anfang Oktober an einer Medienkonferenz bekanntgegeben wurde. Die Zukunft sei digital, auch in der Bildung, durch die Corona-Krise habe sich diese Entwicklung noch beschleunigt, wird Samuel Notz, der CEO der Global Swiss Learning, in der Branchenzeitschrift panissimo zitiert. Die Grundidee ist das sogenannte Blended Learning, eine Kombination von Präsenzunterricht und E-Learning mit digitalen Mitteln. Online können sowohl theoretische Lerninhalte wie auch handwerkliche Fertigkeiten vermittelt werden. Über die Plattform können Lerninhalte in Schweizer Qualität auf der ganzen Welt vermittelt werden. Mit Einnahmen aus den ersten Kursen im Ausland sollen die späteren Online-Kurse in der Schweiz finanziert werden. «Der internationale Markt spielt bereits seit der Gründund von Richemont im Jahr 1945 eine wichtige Rolle», wird der Direktor Reto Fries zitiert. Mit der neuen Kooperation könne man das eigene Wissen viel einfacher und meist auch kostengünstiger einem viel grösseren Publikum zur Verfügung stelllen. Im Verdrängungsmarkt Schweiz sei ein Wachstum kaum mehr möglich. Der internationale Markt sei deshalb auch in der vom Zentralvorstand des Schweizer Bäcker-Confiseur-Verbandes SBC beschlossenen Strategie enthalten.  Fries glaubt, dass sich mit diesem Modell auf allen Bildunsstufen neue Möglichkeiten eröffnen. Die Fachschule Richemont habe schon vor dem Shutdown im Frühjahr eine Abwanderung von potenziellen Teilnehmern an physischen Kursen zur digitalen Informationsvermittlung hinnehmen müssen, auch der Verkauf von Lehrmitteln sei stark rückläufig. Dank dem Einsatz von digitalen Lernmodulen könne der Präsenzunterricht optimal unterstützt und die Lernkurve deutlich erhöht werden. *Dieser Text erschien in der Ausgabe von panissimo
Beim Blended-Learning werden Online-Lektionen mit Präsenzunterricht kompensiert.

Ab 2021 wird die Fachschule Richemont in Luzern erste Online-Lehrgänge für Partnerschulen für Bäckerei, Konditorei und Confiserie in China und Brasilien bieten. Ab 2022 sollen  auch in der Schweiz erste Kurse online angeboten werden. Dies wird durch eine Partnerschaft von Richemont mit der Firma Global Swiss Learning AG möglich, wie Anfang Oktober an einer Medienkonferenz bekanntgegeben wurde. Die Zukunft sei digital, auch in der Bildung, durch die Corona-Krise habe sich diese Entwicklung noch beschleunigt, wird Samuel Notz, der CEO der Global Swiss Learning, in der Branchenzeitschrift panissimo zitiert.

Die Grundidee ist das sogenannte Blended Learning, eine Kombination von Präsenzunterricht und E-Learning mit digitalen Mitteln. Online können sowohl theoretische Lerninhalte wie auch handwerkliche Fertigkeiten vermittelt werden. Über die Plattform können Lerninhalte in Schweizer Qualität auf der ganzen Welt vermittelt werden. Mit Einnahmen aus den ersten Kursen im Ausland sollen die späteren Online-Kurse in der Schweiz finanziert werden. «Der internationale Markt spielt bereits seit der Gründund von Richemont im Jahr 1945 eine wichtige Rolle», wird der Direktor Reto Fries zitiert. Mit der neuen Kooperation könne man das eigene Wissen viel einfacher und meist auch kostengünstiger einem viel grösseren Publikum zur Verfügung stelllen. Im Verdrängungsmarkt Schweiz sei ein Wachstum kaum mehr möglich. Der internationale Markt sei deshalb auch in der vom Zentralvorstand des Schweizer Bäcker-Confiseur-Verbandes SBC beschlossenen Strategie enthalten. 

Fries glaubt, dass sich mit diesem Modell auf allen Bildunsstufen neue Möglichkeiten eröffnen. Die Fachschule Richemont habe schon vor dem Shutdown im Frühjahr eine Abwanderung von potenziellen Teilnehmern an physischen Kursen zur digitalen Informationsvermittlung hinnehmen müssen, auch der Verkauf von Lehrmitteln sei stark rückläufig. Dank dem Einsatz von digitalen Lernmodulen könne der Präsenzunterricht optimal unterstützt und die Lernkurve deutlich erhöht werden.

*Dieser Text erschien in der Ausgabe von panissimo