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Krones gibt schlechte Umsatzprognose ab

Der Getränketechnik-Zulieferer Krones erwartet für dieses Jahr einen Umsatzrückgang von 17 Prozent. Grund dafür sind die Teil-Lockdowns und Reisebeschränkungen.

von pd/hps

Krones-Chef Volker Kronseder an der Drinktec 2017.

Wegen der weltweiten Unsicherheiten aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte der Getränketechnik-Konzern bislang keine Prognosen zum Geschäftsjahr 2020 machen. Auf Basis der vorläufigen Zahlen für die ersten drei Quartale 2020 und den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, hat das Unternehmen jetzt dennoch eine 2020er-Prognose für wichtige Finanzkennzahlen auf Konzernebene veröffentlicht.

So erwartet der Krones Konzern im Gesamtjahr 2020 einen Umsatz von etwa 3,3 Milliarden Euro (2019: 3,95 Mia. Euro) und somit einen Rückgang von circa 17 Prozent sowie eine EBITDA-Marge von 5,5 Prozent bis 6,0 Prozent (2019: 5,7 %). Diese Prognose beinhaltet laut Medienmitteilung keine einmaligen Aufwendungen für Wertminderungen und strukturelle Massnahmen zur Kapazitätsanpassung. 

Krones macht die Prognose jedoch vom weiteren Verlauf in der Covid-Krise abhängig. Wenn nämlich weitere Staaten und Regionen Lockdowns, Teil-Lockdowns oder Reisebeschränkungen verhängen würden, könnte dies auch negative Auswirkungen auf die Abarbeitung von Aufträgen sowie den Auftragseingang – kurz, einen negativen Einfluss auf die finanzielle Entwicklung von Krones haben.