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Keine süssen Zeiten für Schweizer Biscuits und Bonbons

Bei der Schweizer Dauerbackwaren- und Zuckerwarenbranche hat sich im laufenden Jahr der Rückgang des Exportgeschäfts beschleunigt, während der Importdruck deutlich zugenommen hat.

(Symbolbild Pixabay)

Die industriellen Hersteller von Schweizer Zuckerwaren wie Bonbons, Dragées oder Früchtegeléee haben in den ersten drei Quartalen 2020 im Exportgeschäft 11 Prozent weniger Umsatz gemacht als in der Vorjahrespediode. Bei den industriellen Herstellern von Schweizer Dauerbackwaren wie z.B. Biscuits oder Halbfabrikaten für die Gastronomie betrug das Umsatzminus 8,5 Prozent, wie der Branchenverband Biscouisse am Donnerstag mitteilte. Im Inland ging der Umsatz mit Schweizer Zuckerwaren um 10 Prozent zurück, verglichen mit der Vorjahreperiode. Positiv entwickelte sich hingegen das inländische Geschäft mit den Dauerbackwaren: Hier stieg der Inlandumsatz um 1,8 Prozent. Damit hätten die Schweizer Hersteller an der guten Entwicklung bei den Biscuits sowie bei den Apéro- und Salzgebäcken partizipieren können, schreibt Biscosuisse. Allerdings stieg im gleichen Zeitraum der Umsatz mit importierten Dauerbackwaren um über 10 Prozent, bei den Zuckerwaren um 0,7 Prozent. Verband klagt über hemmende Rahmenbedingungen Nebst der Pandemie trügen regulatorische Rahmenbedingungen zu dieser negativen Entwicklung bei, hält Bisocuisse fest. Die Kombination von grenzgeschützten Preisen für verarbeitete Agrarrohstoffe und rohstofforientierter Swissness-Regulierung sorge nicht nur für hohe Rohstoffpreise, sondern bedeute auch hohen Administrativaufwand. Und die Annahme der Konzernverantwortungsinitiative hätte einen weiteren Kostenschub zur Folge. Der Produktionsstandort Schweiz benötige eine Deregulierungs-Initiative, fordert Biscosuisse. Auf neue Belastungen wie den Mindestgrenzschutz für Zucker sei deshalb unbedingt zu verzichten, darüber hinaus brauche es administrative Entlastungen.  

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