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Studie zu «Echinaforce» überarbeitet

Die Autoren der «Echinaforce»-Studie haben eine Korrektur im Fachmagazin «Virology» veröffentlicht. Sie weisen darauf hin, dass die antivirale Wirkung des Präparats gegen Coronaviren nur in der Petrischale nachgewiesen wurde.

(Bild: zVg)

Um verlässliche Aussagen für Menschen zu treffen, seien klinische Studien nötig. Im Herbst entstand ein regelrechter Wirbel um das Naturheilprodukt «Echinaforce» der Thurgauer Firma A. Vogel. Das Unternehmen publizierte gemeinsam mit dem Labor Spiez eine Studie, gemäss der «Echinaforce» im Reagenzglas eine abtötende Wirkung auf die Coronaviren hat. Medien berichteten, dass nach Bekanntwerden der Studie in Apotheken die Nachfrage nach dem Präparat stark gestiegen sei.

Nun relativieren die Autoren im Fachmagazin «Virology» ihre ursprüngliche Studie, wie mehrere Medien am Montag berichteten. Die überarbeitete Studie liegt auch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor. Demnach sei für eine virenabtötende Wirkung des Produkts ein direkter Kontakt mit Viruspartikeln erforderlich. Da «Echinaforce» oral eingenommen werde, sei derzeit unklar, wie relevant dies «in vivo» sei.

Das Labor Spiez wies bereits im September darauf hin, dass noch völlig offen sei, ob der Stoff auch im menschlichen Körper wirke.

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