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Lidl will Emissionen senken

Der Discounter will bis in zehn Jahren alle Filialen fossilfrei beliefern. Dazu stellt Lidl die Lastwagenflotte auf Bio-Flüssiggas um.

von pd/hps

(Bild: zVg)
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Lidl Schweiz hatte sich das Ziel gesetzt, gegenüber 2013 seinen CO2-Austoss bis 2020 um 35 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel sei jetzt mehr als übertroffen worden, schreibt der Discounter in einer Mitteilung. Der Ausstoss habe nämlich um 53 Prozent reduziert werden können. Der Grossteil der CO2-Emissionen komme dabei aus dem Transportbereich. Deswegen sollen bis 2030 alle Filialen fossilfrei beliefert werden, was nun durch das Umstellen der Lastwagenflotte auf Bio-Flüssiggas (LBG) erreicht werden solle.

Bereits im Juni 2019 hat Lidl Schweiz erste Feldversuche mit fossilfreiem LBG gemacht. Ausserdem habe der Discounter ein CO2-Management eingeführt, welches unter anderem jährlich den betrieblichen CO2-Fussabdruck erfasse, Massnahmen zur Reduktion ableite und umsetze und den verbleibenden Ausstoss kompensiere.

Die maximierte Effizienz komme der Umwelt und dem Klima zu Gute und die optimierten Prozesse würden dafür sorgen, dass keinerlei Logistikkilometer, Wertstoffe, Betriebsmittel, Lebensmittel oder Energie leichtfertig verschwendet würden. Lidl Schweiz sei der erste Grossdetailhändler der Schweiz, bei dem alle Filialen und Warenverzeilzentren nach der Energieeffizienznorm ISO 50001 zertifiziert seien.