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Schweizer Firmen steckten 15,5 Milliarden in Forschung

Die Privatunternehmen in der Schweiz haben im Jahr 2019 für Forschung und Entwicklung (F+E) 15,5 Milliarden Franken aufgewendet. Am meisten investierte die Pharmaindustrie, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

von sda

Nachdem der Betrag 2018 stagniert hatte, stieg er nun wieder an und fiel im Vergleich zum revidierten Betrag von 2017 um 9 Prozent höher aus.

Mit 5,2 Milliarden Franken war die Pharmaindustrie 2019 für einen Drittel der Forschung im Privatsektor verantwortlich. Es folgen die Wirtschaftszweige “Forschung und Entwicklung” (2,0 Milliarden) und “Maschinen” (1,7 Milliarden), die 13 respektive 11 Prozent der gesamten F+E-Aufwendungen auf sich vereinten.

Die von den Unternehmen durchgeführten Forschungsarbeiten werden gemäss der BFS-Erhebung hauptsächlich mit Mitteln aus der Schweiz finanziert. 2019 stammten 93 Prozent der F+E-Aufwendungen von Akteuren mit Sitz in der Schweiz. Mit 13,4 Milliarden Franken machte die Selbstfinanzierung der Unternehmen den grössten Teil aus. Die Mittel aus dem Ausland beliefen sich 2019 auf gut eine Milliarde Franken.

Gut die Hälfte der F+E-Aufwendungen der Privatunternehmen, 8,1 Milliarden Franken, kamen dem Ziel “Gesundheit” zugute. Dahinter folgten die Forschungstätigkeiten für “Industrielle Produktion und Technologie”, in die 30 Prozent (4,6 Milliarden Franken) der Gesamtaufwendungen des Privatsektors investiert wurden.