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«Wir konnten uns eine moderne Käserei leisten»

René Ryser der Molkerei Gstaad ist stolz, in einem modernen Betrieb mit Käsereieinrichtungen zu arbeiten, die technisch up to date ist.

von Hans Peter Schneider

René Ryser ist stolz auf die neueste Käsereitechno­logie. (Bild zvg)

René Ryser ist Käser mit Meisterdiplom. Seine Lehre absolvierte der 57-jährige in der Käserei Kirchdorf BE. Lange arbeitete Ryser als Anwendungstechniker beim Käsereibedarfsanbieter Pacovis Amrein AG in Belp. 2011 wurde er von der Genossenschaft Molkerei Gstaad als Geschäftsführer angestellt.

alimenta: Sie haben nächstes Jahr Ihr zehnjähriges Jubiläum als Geschäftsführer der Molkerei Gstaad. Stand für Sie immer fest, dass der Betrieb neu gebaut werden sollte?
René Ryser: Ich habe im Herbst 2011 in Gstaad angefangen. Schon an Auffahrt 2012 hatten wir die erste Sitzung, bei der wir die ersten Evaluierungen zum Standort machten.

Was ist für Sie das Highlight am Neubau?
Das ist schon die Käsereieinrichtung die einfach up to date ist. Wir waren überzeugt, dass wir die modernsten Anlagen instal­lieren mussten, die es gibt, die auch 20 oder 30 Jahre optimal sein müssen. Man muss aber sagen, wir konnten uns dies auch leisten, welche Genossenschaft hat schon so hohe Eigenmittel.

Gab es auch negative Aspekte im Zusammenhang des Neubaus?
Dies waren die total zehn Einsprachen gegen das Projekt. Davon neun von Chaletbesitzern, die nur eine kurze Zeit in Gstaad wohnen. Aber die kommen dann sofort mit ihren Anwälten. Für uns beanspruchte das viel Energie und auch Geld. Die Option Aufhören stand aber dennoch nie zur Diskussion.