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«Veganuary» – Marketing für Fleischalternativen

In Deutschland wird der «Veganuary» von vielen Detailhändlern als Marketing-Gelegenheit für das fleischlose Sortiment benützt. Schweizer Detailhändler sind etwas zurückhaltender.

von wy/LZ

In Deutschland promoten Aldi, Penny und Lidl den «Veganuary», also den Janur ohne Fleischkonsum. Lidl lanciert unter dem Slogan «Probier’s vegan» neue Fleischersatzprodukte der der eigenen Linie «Next Level», darunter pflanzlicher Frischersatz und pflanzliche Frikadellen. Lidl bewirbt die Aktion mit Spots im Fernsehen und auf sozialen Medien und mit Vegi-Rezepten auf der eigenen Kochseite lidl-kochen.de.

Auch Aldi benutzt den «Veganuary», um Aktionen für neue vegane Produkte zu bewerben. Aldi Nord und Aldi Süd rufen auch die eigenen Mitarbeitenden zum Mitmachen beim «Veganuary» auf. Penny und Globus kündigen verschiedene Online.Aktivitäten zum «Veganuary», wie LZ-net schreibt. Die beiden Drogerieketten dm und Rossmann wollen mit dem «Veganuary» ihre Bio-Linien stärken.

Der Fleischersatzhersteller Likemeat brachte den bekennenden Fleischliebhaber Till Lindemann, Sänger der deutschen Rockband Rammstein, dazu, in einem kurzen Film einen Pflanzenburger zu essen.

Der «Veganuary» wurde vor sechs Jahren von der gleichnamigen britischen NGO begründet, er soll die Menschen dazu sensibilisiern, dass klimafreundlicher gegessen wird.

In der Schweiz wird der «Veganuary» von der Veganen Gesellschaft Schweiz mit Plakaten und auf den sozialen Medien beworben. Wer beim «Veganuary» mitmachen will, kann sich für einen Newsletter eintragen und erhält Rezepte und Tipps für eine vegane Ernährung. Partner der Veganen Gesellschaft sind MIgrod, Coop, Aldi, Lidl und Denner. Diese Detailhändler benützen den Monat, um ihre fleischlosen Sortimente bekannter zu machen.