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Fakten-Check dank Verpackungs-Datenbank

Als Basis für ökologischere Verpackungen haben ETH-Forscherinnen eine Datenbank angelegt, die alle der über 3000 Primär- und Sekundärverpackungen aus dem Sortiment des Detailhändlers Denner erfasst.

von lid

Werden Verpackungen nicht wiederverwendet oder recycelt, verursachen sie einen enormen Ressourcenverbrauch, heisst es in einem Beitrag der ETH-News. Deshalb untersuchen ETH-​Forscherinnen um die Ökonomin Catharina Bening jetzt zusammen mit dem Schweizer Detailhändler Denner wie sich mit Verpackung in Sachen Nachhaltigkeit den grössten Unterschied machen lässt.

Als Basis dafür hat Projektleiterin Julia Bachmann alle Primär-​ und Sekundärverpackungen sämtlicher 3’605 Produkte aus dem Sortiment von Denner in einer Datenbank erfasst. Der Detailhändler hat sich im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms unter anderem das Ziel gesetzt, das Verpackungsmaterial bei den Eigenmarken bis im Jahr 2025 um 20 Prozent zu reduzieren, und er will langfristig sämtliche Verpackungsmaterialien recyceln.

Eine Datenbank, die Typ und Menge der verwendeten Verpackung auf Produktebene quantifiziert, ist ein Novum. Sie bildet jedoch die Voraussetzung für sinnvolle Nachhaltigkeitsziele in Bezug auf Verpackung. «Wir haben jetzt den Faktencheck für Nachhaltigkeitsversprechen gebaut», sagt ETH-​Projektleiterin Julia Bachmann.