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EFSA: Grünes Licht für Produkte mit Mehlwürmern

Die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA hat die Zulassung für neue Produkte, die aus Insekten hergestellt werden, erteilt.

Grille, Mehlwurm und Wanderheuschrecke (v.l.).

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt grünes Licht für neue Produkte wie gegrillte Mehlkäfer-Larven und Nudeln mit Anteilen dieser Insekten. Das teilten die Experten der Analysebehörde, kurz EFSA, in der italienischen Stadt Parma am Mittwoch mit. Sie legten ihren ersten Prüfbericht zu Zulassungsanträgen solcher neuer Lebensmittel (Novel Food) mit Insekten für die Europäische Union vor. Darin untersuchten die Forscher Risiken beim Verzehr von sogenannten Mehlwürmern (Tenebrio molitor larvae). Sie kamen zu dem Schluss, dass die Waren bei Einhaltung festgelegter Produktionsbedingungen sicher seien.

In einigen EU-Ländern, darunter Deutschland und Österreich, werden Snacks und Nudeln mit Insekten schon länger verkauft. Dafür gibt es Sonderregeln. Doch die EU-weite Zulassung steht noch aus. Dafür ist die Risikobewertung der EFSA ein wichtiger Schritt.

Weltweit gibt es mehrere Tausend essbare Insektenarten. Die Tiere gelten als nahrhaft sowie reich an Proteinen und zählen in vielen Ländern zur gewöhnlichen Küche. Die EU-Behörde wies in ihrer Studie darauf hin, dass der Proteingehalt manchmal überschätzt werde. Ausserdem müssten bei Insekten-Produkten Lebensmittelallergien beachtet werden.

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