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Fenaco: Keine Sonderbehandlung von Einzelunternehmen

Die Fenaco Genossenschaft erhebt Einsprache gegen zwei Teilprojekte des Projekts zur regionalen Entwicklung (PRE) «Bio Gemüse Seeland».

von lid

(Bild: zVg)

Die Fenaco begrüsse Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft und unterstütze daher im Grundsatz das Ziel des PRE-Projekts «Bio Gemüse Seeland», schreibt die Genossenschaft in einer Mitteilung.

Für dieses Projekt sind öffentliche A-fonds-perdu-Beiträge im Umfang von CHF 16,9 Mio. vorgesehen. CHF 9,4 Mio. steuert der Bund bei (Bundesamt für Landwirtschaft). CHF 7,5 Mio. gehen zulasten des Kantons Freiburg. Drei Viertel der Subventionen fliessen in zwei Teilprojekte für Gewerbeneubauten: Je ein Produktionsgebäude der Terraviva AG (CHF 11,1 Mio.) und von Seeland Bio (CHF 1,7 Mio.).

Gemeinsam dominieren die beiden Unternehmen mit schätzungsweise über 90 Prozent Marktanteilen den Biomarkt im Seeland, schreibt die Fenaco. Sie kritisiert, dass von den zwei Teilprojekten in erster Linie zwei führende privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen der nachgelagerten Stufe profitieren und nicht die produzierenden Landwirtinnen und Landwirte. Gegen eine solche Sonderbehandlung von Einzelunternehmen erhebe die Fenaco Einsprache – auch im Hinblick auf künftige PRE.