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Freiburgs Strategie für Führungsrolle in Agrobereich steht

Die Freiburger Kantonsregierung hat die Strategie genehmigt, welche dem Kanton Freiburg eine landesweite Führungsrolle in der Landwirtschaft und der Lebensmittelherstellung einbringen soll. Sie besteht aus drei Programmen.

von sda

(Symbolbild Pixabay)

Das Programm Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie 4.0 hat zum Ziel, die Digitalisierung und Automatisierung in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie voranzutreiben. So soll die Produktivität und die Wertschöpfung gesteigert werden, wie der Kanton Freiburg am Freitag mitteilte. Auch geht es um die Schonung natürlicher Ressourcen.

Mit dem Programm Biomasseverwertung will der Kanton Freiburg vorankommen beim Ziel, Biomasse wertbringend zu nutzen, beispielsweise für Verpackungen. Mit dem Programm «Food Living Lab» sollen innovative Produkte gefördert werden.

Mit der Umsetzung der Strategie betraut die Freiburger Kantonsregierung die Verantwortlichen des bestehenden Food-&-Nutrition-Clusters. Dort wird der Stellenbestand um 1,4 Vollzeiteinheiten aufgestockt.

Cluster sind eng zusammenarbeitende Netzwerke verschiedener Unternehmen, etwa von Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern. Sie begünstigen den Erfahrungsaustausch sowie den Wissens- und Technologietransfer.

Dass der Kanton Freiburg im Nahrungsmittelsektor eine Führungsrolle einnehmen will, hatte die Freiburger Kantonsregierung schon im Regierungsprogramm für die Legislaturperiode 2017 bis 2021 festgehalten.