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Corona schlägt bei Krones aufs Ergebnis

Wegen der Corona-Pandemie ist der Umsatz beim Verpackungs- und Abfülltechnikhersteller Krones letztes Jahr um 16,1 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro gesunken.

von pd/mos

(Bild Krones/zvg)
Brauereien und Getränkeproduzenten leiden unter Corona – das spürt auch das deutsche Unternehmen Krones, das Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie liefert. Die Kunden hielten sich mit Investitionen in Anlagen zurück, der Auftragseingang ging letztes Jahr um 19 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zurück, wie Krones in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Der Rückgang sei vor allem im ersten Hauptjahr spürbar gewesen, im dritten und insbesondere im vierten Quartal hab der Wert der Bestellungen deutlich angezogen, heisst es weiter. 

Krones konnte die Produktionskapazitäten aufgrund des geringeren Auftragseingangs nicht optimal auslasten. Dies belastete die Ertragskraft 2020. Positiv ausgewirkt hätten sich strukturelle Massnahmen, die man im zweiten Halbjahr 2019 beschlossen habe, heisst es weiter. Insgesamt ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 2020 von 227,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 133,2 Mio. Euro zurück.

Für das laufende Jahr erwartet Krones, auf Basis der derzeitigen Lage, eine leichte Belebung des Geschäfts und prognostiziert für 2021 ein Umsatzwachstum von 2,5 bis 3,5 %.