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D: Auch im Coronajahr sank der Fleischkonsum

57,3 Kilogramm Fleisch haben die Deutschen letztes Jahr im Schnitt pro Kopf gegessen - so wenig wie zuletzt seit 1989.

Der Fleischkonsum pro Kopf betrug in Deutschland letztes Jahr 57,3 Kilogramm, das sind 750 Gramm weniger als im Vorjahr. Das geht aus den vorläufigen Angaben der Versorgungsbilanz Fleisch des deutschen Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) hervor. Zum Vergleich: In der Schweiz betrug der Pro-Kop-Konsum im letzten Jahr 50,9 Kilogramm. 
Während die Menschen in Deutschland 940 Gramm weniger Schweinefleisch und 40 Gramm weniger Rind-und Kalbfleisch assen, stieg der Verzehr von Geflügelfleisch um 180 Gramm an, wie es in einer Mitteilung des BLZ heisst. 
Die Tendenzen in der Inlandsnachfrage spiegeln sich in der Nettoerzeugung – der im Inland geschlachteten Tiere – wider: Insgesamt wurde im Jahr 2020 Fleisch mit einem Schlachtgewicht von 8,5 Millionen Tonnen erzeugt – rund 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr wurde 2,4 Prozent weniger Schweinefleisch und 2,7 Prozent weniger Rind-und Kalbfleisch produziert. Die Nettoerzeugung von Geflügelfleisch stieg um 1,7 Prozent. 
Des Weiteren sanken die Importe und Exporte von Fleisch, Fleischwaren und Konserven gegenüber 2019 um 7,8 Prozent und 6,5 Prozent. 

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