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Käser fürchten Nachteile durch Initiativen

Schweizer Käse käme bei Annahme der Agrar-Initiativen unter Druck. Das schreiben die Schweizer Milchproduzenten (SMP) und der Käserei-Verband Fromarte.

von lid

Höhere Kosten führten bei Annahme der Initiativen sowohl im Inland wie im Export dafür, dass Schweizer Käse massiv unter Druck käme, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung von SMP und Fromarte.
Die Tatsache, dass bei Annahme der Trinkwasserinitiative nur noch betriebseigenes Futter eingesetzt werden dürfe, werde die Anzahl Milchkühe verkleinern und damit den Rohstoff Milch verknappen, heisst es. Damit würden die Kosten für Schweizer Käse steigen, die Importe generell massiv begünstigt und die Exporte erschwert.
Bei der Pestizid-Initiative werde das Preisniveau in der Schweiz und damit der Preisunterschied zum Ausland angehoben und das Produktionsvolumen reduziert. Dies werde den bereits grossen Einkaufstourismus weiter ankurbeln. Die Organisationen gehen zudem davon aus, dass die Nachbarstaaten aufgrund der Ungleichbehandlungen im Grenzverkehr ihrerseits Handelshemmnisse für Schweizer Käse erlassen werden.