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McDonald’s setzt Wasserstoff-Lastwagen ein

Gemeinsam mit dem Logistikpartner HAVI hat McDonald's Schweiz den ersten Wasserstoff-Lastwagen für die Belieferung der Restaurants in Betrieb genommen.

von pd

McDonald’s setzt in Partnerschaft mit dem Logistikunternehmen HAVI einen Wasserstoff-Lastwagen ohne Emissionen ein. Seit dem 3. Mai wird der Lastwagen eingesetzt, er kann in zehn Minuten betankt werden und hat eine Reichweite von 400 Kilometer. Damit konnten Zutaten für Big Macs und andere Produkte von HAVI-Logistikzentrum in Oensingen (SO) nach Crissier (VD) ins Restaurant am McDonald’s-Hauptsitz transportiert werden. Künftig beliefert der Lastwagen McDonald’s-Lokale in den Regionen Aargau, Basel, Bern und Zürich, wie es in einer Mitteilung heisst.
Damit komme man einem der Klimaziele einen Schritt näher: Bis 2025 will McDonald’s 70 % der Güter CO2-neutral in die Restaurants transportieren. Für McDonald’s gehört dazu neben der Logistik – die seit über 35 Jahren von HAVI Logistics abgewickelt wird – der Einkauf bei einheimischen Lieferanten mit kurzen Transportwegen. 55 % der Transportkilometer zwischen HAVI-Logistikzentrum in Oensingen und den Restaurants werden per Bahn zurückgelegt.
McDonald’s nutzt auch die unvermeidbaren Abfälle aus den Küchen für Neues. Seit Anfang der 2000-er Jahre wird aus dem Altfrittieröl Biodiesel hergestellt, aus den organischen Abfällen entsteht Biogas. Die Lastwagen von HAVI, mit denen die Feinverteilung in die Restaurants erfolgt, fahren mit eine variablen Anteil von Biodiesel oder Biogas.