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Handel Schweiz gegen Gewässerschutz-Initiativen

Der Verband Handel Schweiz lehnt die Trinkwasser-Initiative und die Pestizid-Initiative ab.

von pd

Das Ziel der nachhaltigen Landwirtschaft sei zwar richtig, findet der Verband Handel Schweiz. Der von den beiden Initiativen vorgeschlagene Weg sei aber falsch. Beide hätten für die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten massive Nachteile zur Folge, heisst es in einer Mitteilung. Das Angebot an in der Schweiz produzierten Lebensmitteln würde schrumpfen, gleichzeitig wäre mit höheren Preisen für importierte Lebensmitteln zu rechnen. Die Folge wären insgesamt teurere Lebensmittel in der Schweiz. Als eines der wenigen Länder auf der Welt geniessen wir hervorragendes Trinkwasser. Wir haben eine verantwortungsvoll agierende und ertragreiche Landwirtschaft, die hochwertige Produkte produziert. 
«Als eines der wenigen Länder auf der Welt geniessen wir hervorragendes Trinkwasser», wird Handel-Schweiz-Direktor Kaspar Engeli zitiert. «Wir haben eine verantwortungsvoll agierende und ertragreiche Landwirtschaft, die hochwertige Produkte produziert.»
Die Pestizid-Initiative strebe eine Gesetzgebung mit exterritorialer Wirkung an. Nach Ansicht von Handel Schweiz lasse sich die Forderung, dass nur ohne Pestizid produzierte Lebensmittel importiert werden dürfen, nicht durchsetzen, sie verletzt internationales Recht. Auch hier wäre die Folge letztlich steigende Preise.