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Mischfutter-Industrie gegen die Agrarinitiativen

Die Schweizer Mischfutterwerke bieten rund 1000 Arbeitsplätze. Diese würden bei einer Annahme der Agrarinitiativen ins Ausland verschoben, warnt die Vereinigung der Schweizer Futtermittelfabrikanten (VSF).

Mural Artist Ralph Hospenthal bei der Arbeit in grosser Höhe. Das Wandbild soll auf die Gegenargument zu den Initiativen aufmerksam machen. (VSF)

Die Initiantinnen und Initianten zielten primär auf die Schwächung der inländischen Fleisch-, Eier- und Milchproduktion und nutzten sehr gerne die Futtermittelimporte als Hauptargument für ihre Anliegen, heisst es in einer Mitteilung des VSF. Dabei würden bedauerlicherweise viele Falschaussagen gemacht.
Futtermittel-Importe seien nötig und sinnvoll. Die Schweiz verfüge über zu wenige Ackerflächen, um die eigene Bevölkerung zu ernähren, so der VSF. Eine erzwungene Produktionsänderung in der Schweiz ohne Anpassung der Ernährungs- und Einkaufskultur greife viel zu kurz. Die Gesellschaft weiche auf Importe von Nahrungsmitteln aus und gebe damit die Kontrolle über die Produktion der Rohstoffe, des Tierwohls, des Pestizideinsatzes und der Umweltauswirkungen noch mehr aus der Hand.
Genau diese Kontrolle über die Produktion der Rohstoffe, des Tierwohls, sowie der Veredelungsprozesse wolle man nicht abgeben, so die Vereinigung. Die Veredelung von importierten Futtermitteln zu tierischen Erzeugnissen mache deshalb mehr Sinn als der direkte Import von Lebensmitteln aus dem Ausland.
Um auf die Argumente aufmerksam zu machen setzt der VSF mit einem 8x11m grossen Wandbild in 50 Metern Höhe bei der Egli Mühle in Nebikon ein künstlerisches Zeichen.

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