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Groupe Minoteries: «Wilde Verwaltungsräte» nicht gewählt

Eine Aktionärsgruppe der Mühlengruppe Groupe Minoteries SA (GMSA) wollte zwei neue Verwaltungsräte wählen lassen - ist damit aber an der Generalversammlung abgeblitzt.

von pd/mos

Die Aktionärsgruppe wollte mit Karl Zeller und Olivier Schucht zwei neue Vertreter in den Verwaltungsrat der Groupe Minoteries wählen lassen; dies, weil zwei der sieben Verwaltungsmitglieder nicht mehr antraten. An der Generalversammlung vom 25. Mai wurde der Antrag nun abgelehnt, wie die GMSA in einer Mitteilung schreibt. Damit folgte die Mehrheit der Aktionäre dem Verwaltungsrat, der empfohlen hatte, die beiden Kandidaten nicht zu wählen. Die beiden Kandidaten hatten aber rund 43 der Stimmen erhalten, das entspricht etwa 37 Prozent des Gesamtaktionariats von GMSA.
In der Mitteilung schreibt die GMSA weiter, man werde im Laufe dieses Jahres geeignete Kandidaten für den Verwaltungsrat suchen und den Aktionären vorschlagen. Ziel sei ein geeinter Verwaltungsrat, der im Sinne des Unternehmens und der Aktionäre handle.