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Die meisten bevorzugen Schweizer Lebensmittel

Wegen Corona kaufen viele Konsumenten bewusster und bewusst regionaler ein. Und sie haben Vertrauen in die Landwirtschaft, das zeigt eine aktuelle Umfrage.

Sehr viele Schweizerinnen und Schweizer legen einen grossen Wert auf die Herkunft der Lebensmittel, das zeigt eine repräsentative Umfrage des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Darin gaben 93 % der Befragten an, «wenn immer möglich» Landwirtschaftsprodukte aus der Schweiz zu kaufen. Seit der letzten Befragung vor zwei Jahren sei die Bevorzugung von Schweizer Produkten über fast alle abgefragten Produkte hinweg wieder leicht gestiegen, heisst es in der Studie.  
Bei Käse Schweizer Herkunft nicht so bedeutend
Spitzenreiter aufgeteilt nach Produkten, ist das Schweizer Ei, bei dem 78 % der Befragten angeben, dass sie Schweizer Ware gegenüber ausländischen Eiern immer oder fast immer bevorzugen. Nicht mehr so bedeutend ist die Herkunft Schweiz bei Milch und Frischmilchprodukten (64 %), Kartoffeln (61 %) und Fleisch (59 %). Mit knapp unter 50 % Schweizer Einkaufspriorität folgen Käse und Honig (je 48 %), Gemüse (47 %) und Wurstwaren (46 %).
Die Auswertung zeigt ausserdem laut Mitteilung des BLW, dass die Einstellung der Schweizer Bevölkerung gegenüber der Schweizer Landwirtschaft weiterhin sehr positiv sei. Ein wichtiger Treiber für die positive Entwicklung sei die Regionalität und damit verbunden qualitative Eigenschaften der Landwirtschaftsprodukte und der Produktion, heisst es in der Mitteilung. Unter anderem die im Vergleich zum Ausland strengeren Herstellungsbedingungen, kurze Transportwege und die direkte Wertschöpfung für die Produzenten werden geschätzt. Auch das Vertrauen der Befragten in die Schweizer Landwirtschaft ist laut der Umfrage auf einem hohen Niveau stabil.
Corona verändert Einkaufsgewohnheiten
Die Umfrage zeigt auch, dass die Pandemie das Einkaufsverhalten beeinflusst hat. Ein Drittel der Befragten sagt, dass sie mehr auf die Herkunft Schweiz achten, lokaler und gesünder einkaufen oder mehr Vorräte halten. Ein Viertel der Befragten gab zudem an, im Zuge der Corona-Pandemie ihren Einkaufsort verändert zu haben. 

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