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Mehr Tierwohl in der Gemeinschaftsgastronomie gefordert

Der Schweizer Tierschutz will das Angebot von Tierwohl-Labelfleisch in der Gemeinschaftsgastronomie fördern. Aktuell sei das Angebot an Menus mit tiergerecht erzeugtem Fleisch bedenklich tief.

von lid

Gemäss einer im Auftrag des STS durchgeführte Demoscope-Umfrage wären fast drei Viertel der Gäste bei den konsumierten Fleischmenüs bereits, einen Mehrpreis von 20 bis 50 Rappen für Labelfleisch von IP-Suisse zu bezahlen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Fast 60 Prozent würden auch einen Bio-Zuschlag von 1 bis 1,50 Franken pro Menü bezahlen. Diese Mehrkosten basieren auf einer Beschaffungskalkulation mit marktüblichen Labelpreisen.
Im Rahmen der Kampagne «Absatzoffensive Labelfleisch» will der STS zusammen mit den landwirtschaflichen Labelorganisationen IP-Suisse, Bio Suisse, Mutterkuh Schweiz, Demeter,und KAGfreiland den heute in der Gemeinschaftsgastronomie geringen Anteil von Fleisch aus tierfreundlichen Haltungssystemen fördern.
Dazu werden rund 350 Gemeinschaftsverpflegungsbetriebe angeschrieben und ihnen erklärt, wie sie von der stärkeren Sensibilisierung für mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit profitieren können.