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Bei Farmy packen Roboter mit an

Der Online-Supermarkt Farmy setzt in seinem Zentrallager neu auf die Hilfe von Robotern, um die Bestellungen zu kommissionieren.

von pd/mos

“Boby” heissen die fleissigen robotischen Helfer von Scallog, die den Farmy-Mitarbeitenden bei der Kommissionierung der Ware im Trockenlager in Zürich helfen. (Bild zVg)
Bei Farmy, der Nummer 3 im Schweizer Online-Lebensmittelhandel laufen die Geschäfte auch nach dem Coronaboom gut. Die Anzahl Bestellungen wachse stetig, teilte das Unternehmen mit. Seit diesem Frühling setzt Farmy deshalb im Zentrallager in Zürich auf die Hilfe von Robotern. Das französische Unternehmen Scallog lieferte ein sogenanntes Goods-to-Person-System, das die Automatisierung im Trocken-Warenlager ermöglicht. 
Müssen in einem gewöhnlichen Lager die Mitarbeitenden durch lange Regalreihen laufen, bringt nun die Roboterflotte von Scallog die Regale zu den Mitarbeitenden. Dadurch kann laut Farmy der vorhandene Raum deutlich effektiver genutzt werden, ausserdem werden Wege für die Mitarbeitenden eingespart. Weiterhin würden Sicherheit sowie Komfort der Mitarbeitenden durch den Einsatz des Scallog-Systems erhöht.
Die Produkte im Frischesortiment wie etwa Früchte und Gemüse, Fleisch und Molkereiprodukte werden laut Mitteilung weiterhin am Morgen frisch von regionalen Farmy-Produzenten nach Zürich geliefert und von Hand verpackt.
Gratislieferung in Winterthur
Ab sofort erweitert Farmy zudem sein Gratis-Liefergebiet (Zone A). So wird nun auch in den Postleitzahlen 8400, 8404, 8405, 8406 und 8408 in und um Winterthur neu mit e-Mobilen geliefert. Liefergebühren fallen in diesem Gebiet grundsätzlich nicht an, wie es in der Mitteilung heisst.