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Immer weniger Konsumenten gehen laut Studie im Laden einkaufen

Die Corona-Pandemie hat das Shoppingverhalten laut einer HSG-Studie grundlegend verändert. Auch nach der Wiedereröffnung der Läden bleiben viele Konsumenten den Geschäften fern.

von awp/sda

(Symbolbild Pixabay)
Zu diesem Schluss kommt die am Donnerstag veröffentlichte Studie «Omni-Channel Management 2021» der Universität St. Gallen. Der Begriff «Omni-Channel» meint den Vertrieb einer Ware über verschiedene Kanäle wie Läden, Heimlieferung oder Bestellung und Abholung. Die Studie wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt. Die Befragung hat sechs Monate nach dem ersten Lockdown im November 2020 stattgefunden, als die Läden rund ein halbes Jahr wieder offen waren.
Hauptbefund: Das Einkaufsverhalten hat sich stark gewandelt. Im Gegensatz zu früheren Jahren würden mittlerweile rund 40 Prozent der Befragten stationäre Läden meiden und sich Waren und Dienstleistungen lieber nach Hause liefern lassen. Damit habe die Pandemie dazu geführt, dass der Online-Shop den traditionellen Laden als bevorzugten Einkaufskanal abgelöst habe, heisst es.
Noch 2017 hätten 56 Prozent der Befragten noch angegeben, am liebsten im Geschäft einzukaufen. Ende 2020 seien es lediglich noch 43 Prozent gewesen. Ebenfalls zugenommen habe beim Online-Shopping die Häufigkeit der Einkäufe und die Höhe der Ausgaben. Für die Studie wurden über 3000 Konsumentinnen und Konsumenten befragt.