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Bundesrat ehrt Schweizer Spitzenköche

Der Ehrenpreis Kulinarische Meriten Schweiz ging in diesem Jahr an Anton Mosimann, Rebecca Clopath, Lorenzo Albrici, Pierre-André «Pierrot» Ayer und Andreas Caminada

von pd

Financial Times - Flickr: Anton Mosimann CC
Im Berner Hotel Bellevue ging am Montag, 21. Juni unter Anwesenheit des Bundespräsidenten Guy Parmelin die Preisverleihung «Kulinarische Meriten Schweiz» über die Bühne. Die Auszeichnung wurde zum zweiten Mal vergeben, sie geht an Berufsköchinnen und Berufsköche, die sich mit ihrer Hochachtung für lokale Produkte für das kulinarische Erbe der Schweiz eingesetzt haben.
Der Seeländer Anton Mosimann wurde als Koch der britischen Queen bekannt, er sei nicht nur ein grosser Meister der Gastronomie, sondern auch eine hinreissende Persönlichkeit, hiess es in der Laudatio. Mosimann sei trotz des Erfolges und der Berühmtheit bescheiden und zugänglich geblieben.
Rebecca Clopath war Mitglied der Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft, sie kocht auf dem elterlichen Hof in Lohn im Tal Schams GR mit Produkten vom Hof, Kräutern, Blumen und Essbarem, das die Natur hergibt.
Mit Andreas Caminada, seit 20 Jahren erfolgreich und bekannt, war das Bündnerland doppelt vertreten. Caminada hat die Stiftung Fundaziun Uccelin gegründet, um jungen Talenten im Kochberuf zu begleiten und zu fördern. 
Lorenzo Albrici führt seit 1998 die Locanda Orio in Bellinzona und hatte seine Ausbildung bei Frédy Girardet, dem letztjährigen Ehrenpreisträger gemacht. Selber hat er viele junge Köche und Köchinnen ausgebildet und begleitet. 
Pierrot Ayer wurde ebenfalls für sein Engagement für den Nachwuchs ausgezeichnet. Er war Mitglied und Präsident bei der Vereinigung «Jeunes restaurateurs d’Europe». Er ist bekannt dafür, dass er Freiburger Traditionsprodukte wie den Vacherin Fribourgeois AOP einsetzt.