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Erfolgreiches Jahr für Schweizer Raclette

Vom höheren Privatkonsum im Pandemiejahr hat auch der Schweizer Raclette Käse profitiert. Die Verkäufe stiegen um 12 Prozent an.

von pd

Der Verein Raclette Suisse blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Die temporäre Schliessung der Grenzen und das vermehrte Arbeiten im Home Office hätten zu höheren Umsätzen im Detailhandel beigetragen, heisst es in einer Mitteilung. Der Privatkonsum von Raclettekäse stieg um gut 12 % auf 8844 Tonnen, die Minderverkäufe in der Gastronomie wurden mehr als kompensiert. 
Die Produktionsmenge konnte weiter ausgedehnt werden. Sie stieg um 7,3 % an und erreichte mit 16843 Tonnen einen neuen Höchststand. Auch die Exporte von Schweizer Raclettekäse stiegen um 6 % auf eine neue Höchstmenge von 3152 Tonnen. Mit Abstand wichtigster Abnehmer bleibt Deutschland.
Ein positiver Trend im Privatkonsum zeigt sich auch in den ersten vier Monaten 2021. Der kumulierte Verbrauch erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,4 %
Die Vereinsversammlung vom 22. Juni 2021 hat ein Budget verabschiedet, das eine wirkungsvolle Werbekampagne mit verstärkter Online-Präsenz erlaubt, die Umsetzung der neuen Sommer-Kampagne «Que je raclette bien» vorsieht und die bewährten Auftritte an den Openairkino-Standorten sowie die weitere Zusammenarbeit mit Trauffer als Markenbotschafter ermöglicht. Als Ersatz von Thomas Zwald (Cremo SA) wählten die Anwesenden neu Laure Rousseau (ebenfalls Cremo SA) in den Vorstand von Raclette Suisse. Im Verein Raclette Suisse sind 34 Mitglieder vertreten, welche 82 % der gesamten Schweizer Racletteproduktion repräsentieren.