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Prix Montagne 2021: Das sind die Nominierten

Zum elften Mal verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den Prix Montagne. Nominiert sind sechs Projekte von Unternehmen aus verschiedenen Bergregionen der Schweiz.

von pd

Die Familie Dubosson-Bregy ist die grösste Produzentin hausgemachter Joghurts im Unterwallis. (Bild zVg)
Die Jury des Prix Montagne unter der Leitung von Bernhard Russi hat sechs Unternehmen nominiert, die auf modellhafte Weise zur wirtschaftlichen Diversifikation im Berggebiet beitragen, wie die Schweizer Berghilfe in einer Mitteilung schreibt. Der Prix Montage ist mit 40’000 Franken dotiert. Zusätzlich wird der Publikumspreis Prix Montagne im Wert von 20’000 Franken vergeben, der von der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft gestiftet wird. Die Online-Abstimmung um den Publikumspreis läuft ab heute bis zum 19. August. Die beiden Preise werden am 7. September in Bern vergeben.
Die sechs Nominierten sind:
Alphüsli Spezialitäten, Poschiavo/GR:Bündnerfleisch, Alpkäse und Nusstorten gehören wohl zu den beliebtesten Mitbringsel der Unterländer, die aus ihren Bergferien zurückkehren. Dank der Alphüsli-Marktstände findet man die authentischen Bündner Produkte heute ganzjährig an Wochen- und Jahrmärkten in der ganzen Schweiz.
Baumwipfelpfad Neckertal, Mogelsberg/SG: Auf Augenhöhe mit den Baumkronen lassen sich die Geheimnisse des Waldes entdecken und das halbe Toggenburg überblicken. Der erste Baumwipfelpfad der Schweiz entstand aus der Idee heraus, den sanften Tourismus in der Region zu fördern und mehr Wertschöpfung im Neckertal zu generieren. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. 
IG Hotels Gstaad Saanenland, Saanenmöser/BE: Die Saaner Hotelbetriebe, die sich 2015 zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, reichen vom familiären Gasthaus bis zum 5-Sterne-Betrieb. Doch allen liegen ähnliche betriebliche Prozesse zugrunde. Deren Zusammenlegung ermöglichte den Hotels einen bedeutenden Entwicklungsschritt, von dem heute die ganze Region profitiert.
Joghurts Dubosson Brégy, Troistorrents/VS: Nicht selten entstehen die besten Ideen in der Küche. Gaby Brégys Lösung, um die Konsequenzen des sinkenden Milchpreises aufzufangen, entstand auf der Alp, als sie für ihre Familie Joghurt herstellte. Zusammen mit ihrem Sohn Benjamin Dubosson begann sie die Joghurts zu vermarkten. Heute ist die Familie die grösste Produzentin hausgemachter Joghurts im Unterwallis. 
Timbaer Skimanufaktur, Appenzell-Steinegg/AI: Bereits der Markenname verrät, worum es bei den handgefertigten Qualitäts-Skis von Dano Waldburger und Andreas Dobler geht: Timbaer ist eine Kombination aus «timber», das englische Wort für Holzarbeit, und «baer» in Anlehnung an das Appenzeller Wappentier. Die Skis mit Holzkern sind weit mehr als ein Souvenir. Es sind Appenzeller Originale mit grossem Potenzial für die Skipisten der Welt. 
Working Point, Altdorf/UR: An der Nutzung der Räumlichkeiten des Industriebetriebs Dätwyler in Altdorf lässt sich der Wandel der Arbeitswelt beispielhaft veranschaulichen. Im ehemaligen Personalhaus des geschichtsträchtigen Technologiekonzerns werden heute Workshops veranstaltet und Arbeitsplätze an Jungunternehmen vermietet. Entstanden ist eine diverse Gemeinschaft aus Berufsleuten, die sich gegenseitig inspirieren und vernetzen.