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Importe: Olivenöl so gefragt wie nie

Die Importe von Olivenöl boomen: In den letzten 20 Jahren stiegen sie von 7847 auf 19'090 Tonnen.

von pd

Seit Jahren immer gefragter: Olivenöl. (Bild Pixabay)
2020 importierte die Schweiz 19’090 Tonnen Olivenöl, was einem Anstieg von einem Viertel innert Jahresfrist entspricht. Dabei betrugen die Einfuhren wertmässig 101,5 Millionen Franken und überschritten erstmals die 100-Millionen-Marke, wie die Eidgenössische Zollverwaltung in einer Mitteilung schreibt. Olivenöl wird laut den Zahlen der Zollverwaltung immer häufiger nachgefragt: Die Importe sind in den letzten 20 Jahren auf das Zweieinhalbfache angestiegen.
Wichtigster Lieferant von Olivenöl war auch im Jahr 2020 Italien. Aus dem Nachbarland stammte die Hälfte der Bezüge. Auch Spanien trug mit drei Zehntel einen wesentlichen Beitrag bei. Hier waren die Einkaufspreise beim Import vergleichsweise tief (3,60 Franken pro Kilogramm). Die Top 3 ergänzte Griechenland mit einem Anteil von einem Zehntel. Dieses und Italien verzeichneten dabei durchschnittliche Preise von 6,10 und 6,30 Franken pro Kilogramm, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Olivenöl viermal so teuer wie Sonnenblumenöl
Die Preise für Olivenöl blieben langfristig stabil, wie die Zollverwaltung weiter schreibt. Im vergangenen Jahr kostete ein Kilogramm Olivenöl bei der Einfuhr im Schnitt 5,30 Franken und war damit so «günstig» wie zuletzt 2012. Nichtsdestotrotz bleibt das Olivenöl bei den wichtigsten Pflanzenölen Spitzenreiter bezüglich Importpreis. Andere pflanzliche Speiseöle bewegten sich 2020 im Durchschnitt preislich zwischen 0,90 und 1,90 Franken pro Kilogramm.