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Aryzta verkauft brasilianisches Geschäft und sichert sich neuen Kredit

Der Backwarenkonzern Aryzta hat eine Vereinbarung zum Verkauf für sein Geschäft in Brasilien unterzeichnet. Das Geschäft geht an die Grupo Bimbo SAB de CV, wie Aryzta am Donnerstag mitteilte.

Laut der Mitteilung wird der Verkauf voraussichtlich bis zum Ende des zweiten Quartals abgeschlossen. Finanzielle Angaben zu der Transaktion machte Aryzta nicht. «Der erfolgreiche Verkauf des brasilianischen Geschäfts ist ein weiterer positiver Schritt in der Umsetzung unserer Strategie, die Führungsposition von Aryzta im Bäckereigeschäft in Europa und Asien wiederherzustellen», wird Aryzta-Chef Urs Jordi in der Mitteilung zitiert.
Das Unternehmen steckt im Umbau und hat sich im Zuge der Umstrukturierung bereits von diversen Geschäftsteilen getrennt. So verkaufte Aryzta Anfang Jahr etwa seine Beteiligung am französischen Tiefkühlprodukte-Hersteller Picard und stiess im März für 850 Millionen Dollar sein Nordamerika-Geschäft ab.
Aryzta hat sich zudem über eine von den Banken Credit Suisse, Rabobank und UBS gezeichnete revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 500 Millionen Euro neues Kapital beschafft. Die neue Kreditfazilität, die bis Anfang Oktober in Anspruch genommen werden soll, ersetzt eine im September 2022 auslaufende Fazilität in Höhe von 800 Millionen Euro.

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