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Deutsche Herkunft für Trinkmilch wird wichtiger

Weil deutsche Konsumenten vermehrt einheimische Trinkmilch möchten, verlangt nun auch der Handel von den Molkereien eine garantierte Herkunft.

In Deutschland verlangen immer mehr Detailhändler von ihren Trinkmilch-Lieferanten eine garantierte Herkunft aus Deutschland. Mehrere Handelskonzerne hätte Fragebögen an die Molkereien verschickt, in denen nach der Herkunft des Rohstoffs gefragt wird, schreibt LZ-net. Dabei gehe es neben der Herkunft, Menge und Verwendung auch um Haltungsformen und Fütterung der Kühe.
Der Handel ändere die Eigenmarkenpolitik, wird der Betriebschef einer grossen Molkerei zitiert. Die Auslobung als Weidemilch, Heumilch oder regionale Milch gewinne stark an Bedeutung. Bisher verlangt nur Aldi 100 % deutsche Herkunft für Trinkmilch.
In Deutschland werden jährlich über 33 Milliarden Kilogramm Milch verarbeitet, davon stammen zwischen 2,3 und 2,7 Mrd. kg aus dem Ausland.
Molkereien und Handel verhandeln über den Preis für garantiert deutsche Milch. Die getrennten Sammlungs- und Verarbeitungsflüsse bedeuten Mehraufwand und Mehrkosten. In den Grenzgebieten wird heute ausländische Milch verarbeit. So verarbeiten die dänische Arla oder auch Hochwald in der Eifel nebst deutscher Milch auch belgische Milch, die DMK bezieht Milch aus den Niederlanden, Müller-Milch verarbeitet in Sachsen tschechische Milch. Insbesondere bei der Biomilchl stammt ein Drittel aus dem Ausland.

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