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Nadine Masshardt wird oberste Konsumentenschützerin

Der Stiftungsrat der Stiftung für Konsumentenschutz hat die Berner SP-Nationalrätin Nadine Masshardt zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt im Frühling 2022 die Nachfolge von Prisca Birrer-Heimo an.

von sda

Nadine Masshardt. (Bild: zVg)
Der Stiftungsrat regle die Nachfolge frühzeitig, damit eine geordnete Übergabe mit genügend Einarbeitungszeit gewährleistet sei, teilte die Stiftung für Konsumentenschutz am Dienstag, 7. September mit. Die Luzerner SP-Nationalrätin Birrer-Heimo gibt das Präsidium nach zehn Jahren ab. Sie wird bei den nächsten eidgenössischen Wahlen nicht mehr antreten.
Transparenz und Vergleichbarkeit
Mit Nadine Masshardt habe der Stiftungsrat eine Persönlichkeit gefunden, die die Anforderungen vollumfänglich erfülle, heisst es weiter. Die 36-Jährige unterstütze im nationalen Parlament konsumentenrelevante Anliegen und teile die zentralen Werte des Konsumentenschutzes wie Unabhängigkeit, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit.
«Als Präsidentin des Konsumentenschutzes kann ich noch stärker für Konsumentenfragen einstehen und die Entwicklung dieser wichtigen Organisation direkt mitprägen», wird Masshardt in der Mitteilung zitiert. Ein besonderes Anliegen sei ihr Transparenz und Vergleichbarkeit. «Wir Konsumentinnen und Konsumenten haben das Recht zu wissen, wie sozial und ökologisch das Konsumangebot wirklich ist.»
Privatrechtliche Stiftung
Die Stiftung für Konsumentenschutz ist eine privatrechtliche Stiftung mit Sitz in Bern. Sie wurde 1964 gegründet. Der Stiftungszweck besteht darin, die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten zu wahren. Vor Birrer-Heimo amtete die heutige Bundesrätin Simonetta Sommaruga als Präsidentin der Stiftung.