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Unökologische Mandelbaumplantagen

Der Mandelanbau unter anderem in Kalifornien in den USA braucht enorm viel Wasser und führt dazu, dass beispielsweise der beim veganen oder vegetarischen Ernährungsstil beliebte Mandeldrink umweltbelastender ist als der Konsum von Fleisch.

(Bild: zVg)

Die Umweltorganisation WWF Deutschland hat in einer Studie untersucht, wie sich unter anderem der Wasserverbrauch beim Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln auf die Ökobilanz dieser auswirkt. Dabei ist herausgekommen, dass Zitrusfrüchte, Reis und Mandeln weltweit den grössten Bedarf an Bewässerung haben. So hätten Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen und Mandarinen den mit Abstand grössten Wasserbedarf von 568 Millionen Kubikmetern. Pro Person seien dies im Schnitt 6,9 Kubikmeter oder in etwa 58 Badewannen pro Jahr, allein für den Anbau von Zitrusfrüchten. Betrachtet worden, sei der Gesamtbewässerungsbedarf von den in Deutschland konsumierten Zitrusfrüchten, inklusive des Bedarfs zur Erzeugung unteranderem von Orangensaft. Auffallend sei zudem der hohe Wasserverbrauch für Reis mit 2,8 Kubikmetern pro Person und Mandeln mit 2,5 Kubikmetern pro Person.
Dieses Bild spitze sich bei der Betrachtung des Fussabdrucks zur Wasserknappheit zu: Insbesondere Zitrusfrüchte und Mandeln würde aus Regionen mit einem hohen Wasserknappheitsrisiko stammen. Der grösste Wasserknappheitsfussabdruck entstehe entsprechend durch Zitrusfrüchte und Mandeln, heisst es in der Studie. Allein Zitrusfrüchte hätten am Wasserknappheitsfussabdruck einen Anteil von 37 Prozent, gefolgt von Mandeln mit einem Anteil von 11 Prozent.

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