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Verpackungsmaschinenpreise steigen weiter

Aufgrund des weltweiten Rohstoffmangels passen Maschinenhersteller für die Lebensmittelindustrie ihre Preise nach oben an.

von hps

Nach Krones passt nun auch Mitbewerber Sidel die Preise an. (Bild: zVg)
Die weltweite Pandemie hat die Verpackungsindustrie in Mitleidenschaft gezogen, da sie zu einem erheblichen Preisanstieg und einer Verknappung der in Verpackungsmaschinen verwendeten Rohstoffe und Komponenten geführt hat. Der international tätige Getränkeabfüll- und Verpackungsmaschinenhersteller Sidel schreibt in einer Mitteilung, dass er die Preise anpassen wolle.
«Um die steigenden Kosten zu kompensieren und weiterhin Lösungen erstklassiger Qualität anbieten zu können, führt Sidel mit Wirkung vom 6. September 2021 eine rohstoffbedingte Preisanpassung der Maschinen von durchschnittlich 5 % durch». So der genaue Wortlaut in der Mitteilung des französischen Maschinenkonzerns. Der Mangel an Rohstoffen und Komponenten könne sich zudem auch auf die Lieferzeit der Maschinen auswirken.
Ein anderer Exponent eines Getränketechnikkonzerns sagt gegenüber foodaktuell.ch, dass wichtige Teile, wie Chips, Bildschirme oder Ventile, oft nicht, oder nur verzögert geliefert würden. All dies treibe die Preise in die Höhe.
Der deutsche Getränkeabfüll- und Anlagenbauer Krones schrieb schon in einer Mitteilung vom Juli 2021, dass die Preise für alle Abfüll- und Verpackungs-Maschinen sowie in der Prozesstechnik per 1. August um sechs Prozent ansteigen werden. In der Krise seien die Preise unter Druck geraten und würden seitdem auf relativ niedrigem Niveau verharren, schrieb der Mitbewerber zu Sidel weiter.